„1914 – Die Avantgarden im Kampf“

18. Okt 2015

(mb) Noch bis zum 23. Februar 2014 ist die Ausstellung „1914 – Die Avantgarden im Kampf“ in Bonn geöffnet. Diese Ausstellung bringt uns die Auseinandersetzung der einzelnen Künstler mit dem Leiden und Erlebten dieser schrecklichen Zeit in der damaligen Kunst nahe.


Zum Gedenkjahr an den Ersten Weltkrieg 1914 hat das Kuratorium der Bundeskunsthalle in Bonn die Ausstellung „1914 – Die Avantgarden im Kampf“ organisiert. Als Einrichtung des Bundes und der Länder fühlt sie sich dem Auftrag verpflichtet, den Menschen einen Einblick in das Leben und Wirken der damaligen Künstler im Zusammenhang mit dem Krieg zu vermitteln. Unter den 60 wichtigsten Künstern aus ganz Europa sind uns die Namen Max Beckmann, Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Dix, Wassily Kandinsky und Pablo Picasso keine Unbekannten mehr. Ernst Ludwig Kircher gibt in seinen Worten „Ich bin innerlich zerrissen und geimpft nach allen Seiten, aber ich kämpfe, auch das in Kunst auszudrücken“ treffend das wieder, was die Künstler zur damaligen Zeit bewegte. In ihren Werken verarbeiteten sie die Schicksale und Leiden dieser Zeit, teilweise selbst erlebt.

Noch bis zum 23. Februar 2014 ist Gelegenheit, diese vorbildlich konzipierte Ausstellung zu besuchen.
Im umfangreichen Rahmenprogramm wird eine Vielzahl an Vorträgen angeboten. Besonders hervorheben möchte ich die Möglichkeit der Sonderführungen. Neben Kinder- und Familienführungen werden Führungen in Gebärdensprache, für Menschen mit Demenz und Tastführungen angeboten.
Diese sind im Veranstaltungskalender gesondert aufgeführt.
Der deutschsprachige Audioguide ist für eine vertiefende Betrachtung für den Besucher von großem Wert.

Einen Besuch dieser einzigartigen Ausstellung kann ich nur empfehlen.

Margret Budde

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