Funkkolleg Wirtschaft-Extra

17. Mai 2016

(mb) In den Ferien bietet das Funkkolleg eine vertiefende Zusatzreihe mit Texten und Hörfunksendungen, auch zum Download, an. Sieben Themen werden angeboten. Wer diese Sendungen direkt an mehreren Tagen mit Wiederholung hören möchte, findet auf dieser Seite die Sendezeiten.

Hörfunksendungen und Texte stehen hier zum Direkthören mit entsprechenden Sendezeiten, aber auch zum anschließenden Download (jeweils erst kurz nach der Sendung) bereit.

1 Was wissen wir über Wirtschaft – und woher?

Auftaktveranstaltung zum Funkkolleg Wirtschaft

„Warum wissen so viele Menschen so wenig über die Wirtschaft? Warum sind Wirtschaftsprognosen weit weniger treffsicher als die Wettervorhersage? Diese und diverse andere Fragen wurden im Verlauf einer Podiumsdiskussion erörtert, zu der die Funkkolleg-Redaktion in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Wirtschaft der Frankfurter Universität eingeladen hatte.“ (Zitat der Senderseite)

2 Vom Machtkampf zwischen Ökonomie und Politik.

Ein Gespräch mit Professorin Gesine Schwan

„Was ist wirtschaftlich sinnvoll, was ist politisch sinnvoll, was ist politisch umsetzbar: Diese Fragen sind im Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Kollaps Griechenlands in den zurück liegenden Monaten heftig diskutiert worden. In dieser Extra-Ausgabe des Funkkollegs Wirtschaft erörtern wir den oft übersehenen, aber zentralen Konfliktpunkt – den Konflikt zwischen Ökonomie und Politik.“ (Zitat der Senderseite)

3 Wer anderer Meinung ist, gilt als Ketzer.

Ein Gespräch mit Thomas Mayer, ehemals Chefvolkswirt der Deutschen Bank

„Banale Fragen, auch wenn sie mit vielen Fachbegriffen erörtert und in komplizierten mathematischen Formeln dargestellt werden, erbringen bloß banale Antworten – jedoch ein hohes Ansehen in der wirtschaftswissenschaftlichen Fachöffentlichkeit. Jedenfalls dann, wenn diese Fragen in  einer international verbreiteten Fachzeitschrift publiziert wurden. Kein Wunder also, dass viele Wirtschaftswissenschaftler sehr zurückhaltend sind, wenn es darum geht, sich allgemeinverständlich zu ökonomischen Themen zu äußern.“ (Zitat der Senderseite)

4 Der Journalist als Homo oeconomicus?

Regina Oehler im Gespräch mit Stephan Ruß-Mohl

„Was passiert, wenn man Erkenntnisse aus den Wirtschaftswissenschaften auf Bereiche der Gesellschaft überträgt, die wir nicht immer so schnell mit Ökonomie in Verbindung bringen? Zum Beispiel auf den Journalismus?

„Der Journalist als Homo oeconomicus“ ist der Titel eines Buches, das der renommierte Medienwissenschaftler Stephan Ruß-Mohl geschrieben hat. In einer Extra-Ausgabe zum Funkkolleg Wirtschaft spricht Regina Oehler mit ihm darüber,  was uns der ökonomische Blick auf den Journalismus, auf den Alltag in den Redaktionen und die Entwicklung der Medienlandschaft zeigt.“ (Zitat der Senderseite)

5 Die Wirtschaftsweise.

Ein Gespräch mit Professorin Isabel Schnabel

„Isabel Schnabel, Professorin für Finanzmarktökonomie an der Universität Bonn, erforscht die Risiken unseres modernen Finanzsystems. Und das hat sie auch vor der Finanzkrise schon getan. Dass es große Risiken und Ungleichgewichte gab, das wusste man, sagt sie. Heute ist Isabel Schnabel nicht nur eine der renommiertesten Finanzforscherinnen Europas, sondern sie gehört auch zu den fünf „Wirtschaftsweisen“, die die Bundesregierung in Fragen der Wirtschaftspolitik beraten sollen. Das Funkkolleg Extra mit Isabel Schnabel fragt: Wie weise sind die „Wirtschaftsweisen“? Wie schlagen sich Wirtschaftsforscher in den Talkshow-Formaten? Wie hat sich die Wirtschaftsforschung in den letzten Jahren geändert?“ (Zitat der Senderseite)

6 Wer braucht noch Banken?

Im Gespräch mit Andreas Hackethal über die Digitalisierung der Finanzwelt

„Wie verändert die Digitalisierung die Wirtschaft? Darum ging es im Auftakt des hr-iNFO Funkkollegs. Zu Wort kam dort auch Prof. Andreas Hackethal, Professor für Personal Finance am House of Finance der Frankfurter Goethe-Universität und wissenschaftlicher Beirat des Funkkollegs Wirtschaft. Ihn interessiert in seiner Forschung dabei besonders die Frage: Wie verändert die Digitalisierung die Bankenwelt? Wie mischen kleine Finanz-Startup-Unternehmen, genannt „Fintechs“, aktuell die Bankenstadt Frankfurt auf? Darum geht es im Interview mit Andreas Hackethal in diesem Funkkolleg Extra.“ (Zitat der Senderseite)

7 Warum Milliardäre bei uns nicht zur Kasse gebeten werden

Bettina Emmerich spricht mit Christoph Butterwegge über Armut in Deutschland

„Deutschland ist ein reiches Land – aber eines, in dem die Kluft zwischen den sehr Wohlhabenden und den Abgehängten immer weiter wächst. 150 Milliardären stehen rund 5 Millionen Menschen gegenüber, die als Aufstocker oder Hartz-IV-Empfänger leben. Wie ist das möglich in einem reichen Land, in dem so viele Menschen Arbeitsplätze haben wie noch nie, die Arbeitslosigkeit einen Tiefstand erreicht hat und die Wirtschaft brummt? Was steckt hinter dem Begriff der relativen Armut? Was sind Auswirkungen der Agenda 2010? Darüber spricht Bettina Emmerich mit Professor Christoph Butterwegge, der an der Universität zu Köln lehrt und forscht. Er gehört zu den schärfsten Kritikern der Agenda-Politik und forscht seit Jahrzehnten über Armut in Deutschland.“
(Zitat der Senderseite)