Das Digitorial zur Impressionismus-Ausstellung – ein Selbstlern-Kurs

23. Jul 2015

(esk) Schon der Startbildschirm des Digitorial ist wunderschön – ein Ausschnitt aus einem Werk Monets.

Start Digi

Beim Scrollen wieder ein Bildausschnitt, der sich dabei immer mehr zum ganzen Bild verändert: „Madame, es ist nicht ratsam einzutreten …“. Dieses Bild hat damit einen Aspekt des Impressionismus aufgegriffen, die schreckenerregende Wirkung, die manche Zeitgenossen den Bildern der Impressionisten zugeschrieben haben. Aber warum war das so? Und sehen wir uns heute wissender diese Bilder an? Warum sind sie neben all ihrer Schönheit so ungeheuer lehrreich für das Verständnis von Malerei?

Und mit diesen und ähnlichen Fragen ist man mittendrin in der Kunst und in den heutigen technischen Möglichleiten dieses multimedialen Kurses. Denn neben dem Bild gibt es die Möglichkeit sich das genannte Bild detailliert erklären zu lassen. Und an Bildern gibt es eine ganze Reihe der wichtigsten in der Ausstellung.

Die Informationen gibt es zum einen direkt nebenstehende oder aber per zuschaltbarer Texte, Bilder/Fotos und Audio-Sequenzen. Als erstes gilt es einfach zu scrollen, wobei es egal ist, ob sie die Schaltflächen des Digitorials benutzen, die Pfeiltaste der Tastatur oder den Scroll Balken des Browsers, sie bekommen alle Möglichkeiten, alle Zooms u.ä. angezeigt. Und bitte nicht irritieren lassen, bei den Bildern scheint es manchmal zu stocken, was aber nicht stimmt, es liegt an den unterschiedlichen Zoomeinstellungen für die Bilder. Die zusätzlichen, zuschaltbaren Informationen erhalten Sie per folgender Schaltflächen:

plus mehr audioEntweder sind diese Schaltflächen sofort im Bild oder sie rollen von links herein, die Audio-Schaltflächen blinken.

Inhaltlich geht es zunächst um den Beginn des Impressionismus, die Idee der Künstler dahinter. Das was sie abbilden wollen ist das Licht und seine Variationen, es geht um den gefilterten Blick, also wie und warum das Auge Veränderungen wahrnimmt. Dann das berühmte Mittagsessen, deswegen so wichtig, weil bisher niemand das Private abzubilden gewagt hatte. Und das auch noch in dieser Größe! Ebenso ein Tisch, diesmal im Garten – eine Flut an Farben und Licht. Das darzustellen war eine Errungenschaft des Impressionismus. Oder, ähnlich, die Darstellung des Farbenspiels und des Spiegelbildes auf dem Wasser. Was bedeuten hier die verschiedenen Pinselstriche? Auch hier gibt das Digitorial Auskunft. Dann weiter, was macht der Wind mit einer Fahne, darf man ein Bild in Teilen unvollendet lassen? Wie sehen die Impressionisten eine belebte Straße neu?

Genug, es gibt noch sehr viel mehr zu sehen und zu lernen. Danach gehen Sie ganz anders in die Ausstellung, denn es gilt hier wie anderswo auch: man sieht nur was man weiß!

Und hier können Sie loslegen: Digitorial    

Ellen Salverius-Krökel