Erneut ein MOOC gegen chronisches Aufschieben!

4. Jul 2015

(mb) Dieser Kurs verzeichnete im August vergangenen Jahres mehrere Tausend Interessenten, eine erstaunlich hohe Zahl, von der selbst das Team damals überrascht war. Nun bietet das Karlsruher Institut für Technologie ab 10. August 2015 im achtwöchigen Onlinekurs erneut die Möglichkeit an, etwas gegen die gar nicht mal so wenig vorkommende eigene „Aufschieberitis“ zu unternehmen.

Wenn die Papierstapel immer höher werden, die Kisten sich schon im Flur stapeln, die To-do-Listen zunehmen und die Unlust, diesem allen ein Ende zu setzen, nicht überwunden werden kann, ist es an der Zeit, an eine Prokrastination zu denken, an der nach wissenschaftlichen Erhebungen etwa 70 Prozent der Menschen leiden.

Diesen Menschen ist es keinesfalls egal, im Gegenteil. Im Stillen leiden die Betroffenen darunter, dass sie ihren privaten und beruflichen Anforderungen nicht erfüllen können.

Für diesen erfolgreichen Kurs mit einer übergroßen Resonanz bei der ersten Durchführung hat das Team den Deutschen Bildungsmedienpreis 2015, digita erhalten.

Die Arbeit im Kurs
Aufgeteilt ist der achtwöchige Kurs in 8 Arbeitseinheiten, für die lt. Übersicht 2-3 Stunden wöchentlich einzuplanen sind.

Im Augenblick mache ich selbst gerade wieder die vielen guten Erfahrungen in dem hier auch erwähnten MOOCkurs „Das digitale ICH“, der nur noch 1 Woche dauert. Genau so werden auch in diesem Kurs wöchentlich Lerneinheiten mit kurzen Einführungsvideos, Lernunterlagen und spannenden Quizfragen, zum Teil schon in das Video eingearbeitet, freigeschaltet. In den begleitenden unterschiedlichen Foren hat jeder die Möglichkeit, sich im geschützten Raum an den vielen unterschiedliche Themen zu beteiligen.

Hier kann ich aus eigener Erfahrung nur berichten, dass es sich unbedingt lohnt, am Forum teilzunehmen, was allerdings mit etwas Zeiteinsatz verbunden ist. Das zahlt sich aus, allemal!

Neben den wissenschaftlichen Hintergründen zu Beginn wird Unterstützung geboten, sein eigenes Verhalten zu reflektieren und zu ändern. Einzige Voraussetzung ist eine gewisse Bereitschaft, sein eigenes Handeln zu reflektieren und zu verändern. Es wird sich niemand zu einem Backkurs anmelden, wenn er eigentlich das Autofahren lernen will. Ist jedenfalls meine Überzeugung. Und jeder kann einen eigenen Bereich für sich bearbeiten.

Die eingebauten Fragebögen zu Beginn und am Ende des Kurses führen zur Überprüfung der eigenen Situation. Außerdem gehört zum Kurskonzept  die Bearbeitung von Wochenaufgaben durch die Kursteilnehmer. Neben dem kostenlosen AudioTrack mit allen Materialien wird die Möglichkeit eines Zertifikates gegen einen Betrag angeboten, das diverse Prüfungen voraussetzt.

Einschreibungsseite „MOOC gegen chronisches Aufschieben“
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Die zweite interessante Weiterbildung als MOOC bietet die Fachhochschule Münster an mit dem Thema „Wissenschaftliches Denken, Arbeiten und Schreiben“. Zwar hat der Kurs schon am 1. Juni begonnen, jedoch kenne ich aus mehrmaligen Erfahrungen, dass ein späteres Einsteigen, mit etwas Mehrarbeit in der ersten Woche, zu diesem Zeitpunkt gut zu schaffen ist. Alle Arbeitsunterlagen wie Videos und Texte sind gut nachzuarbeiten.

In diesem ebenfalls 8 Wochen dauernden Kurs hat jeder Schüler, Student oder einfach jeder an der schriftlichen Arbeit nach wissenschaftlichen Standards Interessierte die Möglichkeit, die Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens wie einer Zitation ebenso wie der Datenerhebung zu erlernen und somit bei den eigenen Arbeiten anzuwenden.

Einschreibunsseite „Wissenschaftliches Denken, Arbeiten und Schreiben“

Margret Budde

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