EU-Logo für Online-Medizinhandel ist verpflichtend

14. Okt 2015

Web-Logo-Rahmen und Schutzraum_330x280(mb) Für frei verkäufliche Arneimittel, aber auch zum Einlösen von Rezepten, werden schon seit Jahren gern die Online-Apotheken genutzt. Sie bieten neben den niedrigeren Preisen auch die Lieferung direkt ins Haus an. Allerdings nimmt man dabei die fehlende persönliche Beratung in Kauf.


Mit der zunehmenden Zahl der Arzneimittelanbieter haben auch vermehrt unseriöse Händler ihre Produkte verkaufen können.
Um nun die Verbraucher vor dem Kauf von falschen oder sogar auch schädlichen Produkten der kriminellen Händler zu schützen, ist das europäische Logo für zugelassene Internet-Apotheken und sonstige Online-Händler, die Medikamente für den Menschen vertreiben seit einiger Zeit eingeführt und ab Oktober 2015 für alle  verpflichtend.
Ist dieses Logo nicht auf der Anbieterseite zu finden, wird dringend von einer Bestellung dort abgeraten.

Welche Sicherheit bietet dieses Logo?

Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information DIMDI als Institut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit führt ein Versandhandels-Register über alle legitimierten Online-Arzneimittelanbieter aus Deutschland, ebenso wie jedes andere Land der EU in seinem Land. Dieses Institut stellt eine Liste mit behördlich zugelassenen Onlineapotheken hier zur Verfügung.

Das Logo ist strengen Auflagen unterworfen. Nur Apotheken dürfen verschreibungspflichtige Arzneimittel verkaufen und können nach Registrierung dieses Sicherheitslogo erhalten, welches sie ab sofort zwingend in ihrem Webangebot ausweisen müssen. Im einheitlichen europäischen Logo ist zusätzlich die Flagge des jeweiligen Landes zu sehen.
Mit einem Klick auf das Sicherheitslogo auf der Händler/Apothekerseite werden die Registrierungsdaten bei der Behörde sichtbar. Das Institut beschreibt auf diesen Seiten, wie Sie bei diesem wichtigen Prozess einer Medikamentenbestellung die Inhalte des Logos überprüfen können.
Einen kurzen, aber umfassenden Überblick gewährt Ihnen dieses Video des Institutes.
Hilfreiche Tipps zur leichteren Erkennung von illegalen Medizin-Angeboten stellt das Institut  in dieser Liste zur Verfügung.

Margret Budde

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