Festspielfrühling Rügen

2. Mrz 2016

(mb) Seit ihrer Gründung im Jahr 1990 läuten die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit dem Festspielfrühling im März das jeweils neue Festspieljahr in Deutschland und einigen angrenzenden Ländern ein, wenn man mal von den Advent- und Neujahrskonzerten auch des gleichen Veranstalters absieht, die ein jedes Jahr um die Weihnachtszeit/Neujahrszeit abschließen und gleichsam eröffnen.

Vom 11. – 20. März 2016 gestaltet zum fünften Male das Fauré Quartett diese „Inselfestspiele“, wenn man sie denn so nennen darf. Für diese frühe Jahreszeit, in der die Natur mit rauhen Winden und kaltem Wasser den Urlauber noch so richtig herausfordert, hat das Klavierquartett für 2016 die Musik zu den vier Elementen Erde, Feuer, Luft und Wasser gewählt, passend zu Meer, Küste, Insel und Wind.

An zehn verschiedenen Aufführungsorten auf Rügen und Hiddensee, von der „weißen Stadt Putbus über die meerumschlungene Seebrücke Sellin bis zur romantischen Kapelle in Boldevitz“, so das Programm, kann sich der Musikliebhaber von den Klängen zu Erde, Wasser, Luft und Feuer verzaubern lassen.

Es gelangen wie in allen Jahren zuvor stets Werke verschiedener Komponisten und mehrerer Musikepochen dem Jahresthema entsprechend zur Aufführung, diesmal zu den vier Elementen. In diesen zehn Tagen werden 23 Konzerte stattfinden zu unterschiedlichen Zeiten, entweder vormittags um 11:00, nachmittags um 15:00 Uhr oder auch abends um 20:00 Uhr. Bedingt durch die teilweise weit auseinander liegenden Veranstaltungsorte werden zur besseren Erreichbarkeit Festspielbusse eingesetzt, was im Programm extra ausgewiesen ist.

Als ein besonderes Angebot für Laienmusiker bietet das Fauré Quartett die Möglichkeit zur Weiterbildung mit den Quartettmitgliedern an. Zur Teilnahme an einem Meisterkurs während des Festspielfrühlings auf Rügen können sich bestehende Ensemble oder auch Einzelmusiker anmelden.

Zum Ensemle
Vor 20 Jahren haben sich in Karlsruhe die Musiker Dirk Mommertz (Klavier), Erika Geldsetzer (Violine), Sascha Frömbling (Viola) und Konstantin Heidrich (Violoncello) zum Fauré Quartett zusammengeschlossen und werden inzwischen weltweit als führendes Klavierquartett gefeiert.

Wer kurzfristig das Ensemble erleben möchte, hat am Freitag, den 4. März 2016 um 23:00 Uhr im ZDF aspekte die Gelegenheit dazu.

Hier ist das Festspiel-Programm anzuschauen.

Im Radio sind die Festspiele im Programm NDR Kultur zu verfolgen.

Und wer die Festspielmusik dauerhaft auf seinem PC nutzen möchte, kann sich den Radiorecorder zum Aufnehmen installieren, der hier bei uns beschrieben ist.

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Margret Budde

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