Gesundheit und Medizin im Web

6. Okt 2017

(mb) Seit meiner Einladung zu einer „Reise in eine neue Welt“ in meinem 2012 preisgekrönten Film haben sich viele Menschen mit mir auf den Weg gemacht. Diese Reise war und ist immer noch spannend, gespickt voller Wissen und manchmal auch mit einem Abenteuer verbunden, auf das man sich aber einigermaßen gut vorbereiten kann, man betrachte nur die Beispiele im Film.

Und wenn heute mit meinen zentralen Gedanken dieses Films auch noch 2 Jahre danach in einer neu aufgelegten Druckschrift der BAGSO dazu aufgerufen wird, sich „auf eine Reise in eine neue Welt“ zu begeben, kann ich nur freudig feststellen: meine Ideen sind auf breiter Ebene angekommen und werden somit auch hier weitergegeben.
Dieses Reisen möchte ich hier so fortführen: Eine Reise mit vielen Wegen und einer hohen Zahl an interessanten Haltepunkten und Wegmarken, die jeder auf seine Art und Weise erkunden möge. Viele Adressen und Beschreibungen schon finden Sie im Film und können diese im Netz dann weiter recherchieren.

Hier bei Moment mal – Mach mit! sind in gewisser Weise alle Angebote jeweils einer der Reisewege, die wir begehen und auf denen selbst wir immer neue Rastplätze mit speziellen Angeboten entdecken und ansteuern. Was sich uns hier bietet, geben wir gern weiter.
Als neues Angebot widme ich mich in kommender Zeit dem Bereich Gesundheit, angeregt durch meine Erfahrungen aus den unterschiedlichen Berufsfeldern während meines Lebens, aber auch durch meine langjährigen Ehrenämter, die von den jeweiligen Organisationen mit intensiven fachlichen Aus- und Weiterbildungen tatkräftig unterstützt wurden und immer noch werden. Nicht zuletzt treibt mich „meine (fast) nicht zu sättigende Neugier“ auf alles an, was mir im Leben wichtig erscheint.

Das erste umfassende Thema, das nicht nur mit einem Kurzbeitrag abgedeckt werden kann, sind die vielen Informationsportale zu medizinischen Fragen.
Dass diese „wie Sand am Meer“ bei einer Begriffssuche im Internet auftauchen, wissen inzwischen die meisten, oder erfahren es spätestens beim „Googlen“ nach einem Begriff. Und dann weiß man immer noch nicht, wo und wie die seriösen Informationen zu finden sind.

Seit Jahren nun habe ich schon Adressen gesammelt – zum Teil aus Zeiten meiner anderen Tätigkeiten – und biete diese Ihnen zur Unterstützung an, um im Bedarfsfall schnell darauf zurückgreifen zu können, ohne sich im Dschungel des Netzes zu verlieren. Wenn möglich kommen auch weiter informierende Erklärungen und vielleicht auch einige Tipps dazu. Auf den Übersichtsseiten werden auch hier, wie auf einigen anderen Seiten zuvor schon, die Informationen laufend in etwas kürzerer Form ergänzt, sodass diese dann nach gewisser Zeit auch als Download zur Verfügung stehen.

Ich beginne mit den „obersten“ Stellen, den staatlichen Institutionen und den ihnen untergeordneten Behörden, von deren Seiten aus man in sehr viele Unterbereiche weitergeleitet wird.

Das Bundesministerium für Gesundheit

ist für alle Informationen im Gesundheitswesen wie Gesetze, Verordnungen, Krankenkassen, Pflegeversicherung und Gesundheitsprävention für uns Bürger zuständig. In diesen Seiten erhält man die sichersten Informationen und wird über die Unterseiten zu vertiefenden Informationen geführt.

Weitere untergeordnete Behörden mit eigenem Geschäftsbereich
Die drei für uns Bürger wichtigsten Institute

Das Robert Koch-Institut

hat als zentrale staatliche Einrichtung des Bundes die Aufgabe, für die Erkennung, Verhütung sowie Bekämpfung und Überwachung der Öffentlichen Gesundheit Sorge zu tragen. Die Geißeln der Menschheit wie HIV, Influenza, Pocken, Hepatitis in all seinen Formen und wie im Augenblick Ebola werden auch hier überwacht bzw. dazu wird in diesem Institut geforscht. Nicht nur das. Das Robert Koch-Institut widmet sich auch anderen Forschungsprojekten gemäß seinem stattlichen Auftrag.
Auf der Hauptseite z. B. finden Sie eine Auflistung aller Infektionskrankheiten von A bis Z mit umfangreichem Hintergrundwissen.
Unter dem Menüpunkt „Gesundheits­monitoring“ listen sich neben den schwerwiegendsten chronischen Erkrankungen weitere Themenschwerpunkte auf wie z. B. für uns interessant „Gesundheit im Alter“

Das Paul-Ehrlich-Institut

„als Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verfügbarkeit und Sicherheit von wirksamen biomedizinischen Arzneimitteln. Die regulatorischen Aufgaben des Instituts umfassen neben der Zulassung die wissenschaftliche Beratung zur Arzneimittelentwicklung, die Genehmigung klinischer Prüfungen, die experimentelle Produktprüfung und staatliche Chargenfreigabe sowie die Bewertung von Arzneimittelnebenwirkungen“ aus der Homepage. Es steht in gleichzeitiger Zuständigkeit für Mensch und Tier.

Ein Beispiel. Allergiegeplagte Menschen finden entsprechende Informationen auf
> Hauptseite >> Arzneimittel  >>> Allergene

Die BzgA Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

sieht seine Aufgabe darin, durch Prävention und Gesundheitsförderung für alle Bürgerinnen und Bürger mehr Gesundheit durch verantwortungsbewusstes und gesundheitsgerechtes Handeln zu fördern. Sie erarbeitet Programme und Projekte unter Einbeziehung der unterschiedlichen Bevölkerungsstrukturen und Gegebenheiten.
Hier sind stellvertretend nur die Themen Alkoholkonsum, Bewegungsmangel, Fehlernährung und Vermeidung von Infektionserkrankungen zu nennen.
Weiterer Schwerpunkt ist das Thema Aufklärung über bestimmte Themen wie im Augenblick die „Organspende“

Im Servicebereich der Hauptseite können anonyme Beratungsstellen für verschiedene Themen durch Eingabe der Postleitzahl sekundenschnell gefunden werden.
Im Wegweiser Gesundheitsförderung wird eine Liste von ca. 230 überregional tätigen Fachinstitutionen aus 23 Themenbereichen und die Beschreibungen von acht gesundheitsrelevanten Bereichen mit Querverweisen bereitgestellt.

Das Bundesministerium für Gesundheit lädt – wie die gesamte Bundesregierung mit den meisten Ministerien – zum Tag der offenen Tür 2014 ein.
Wann?
Samstag und Sonntag, 30. und 31. August 2014, jeweils von 10 bis 18 Uhr
Wo?
im Bundesministerium für Gesundheit, Friedrichstr. 108, 10117 Berlin

Am Tag der offenen Tür sind Besuchern Möglichkeiten zu Gesprächen mit Fachkräften, aber auch Besichtigungen und Teilnahme an Aktionen gegeben, wodurch man dem oft geäußerten und berechtigten Wunsch nach Transparenz der Behörden Rechnung trägt. Für Interessierte wird sich gewiss eine günstige Gelegenheit finden, dies in einen ohnehin geplanten Trip in die Hauptstadt einzubinden – oder eventuell extra zu planen.

Tag der offenen Tür der Bundesregierung

Margret Budde

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