Macht – Kunst – Schätze

1. Okt 2015

(mb) Neben vielen Begleitveranstaltungen im Gedenkjahr 2014 zum 1200. Todesjahr, wird uns in dem großen Ausstellungsprojekt “Karl der Große” seine Bedeutung für die Europäische Geschichte lebhaft vor Augen geführt.
Die Ausstellung, aufgegliedert in drei Themen an drei ausgewählten Orten in Aachen, hat am 20. Juni begonnen und dauert bis zum 21. September 2014.


“Orte der Macht” im Krönungssaal des Aachener Rathauses  führt uns durch das höfische Leben des von Pfalz zu Pfalz reisenden Königs und zeigt anhand von archäologischen Ausgrabungen und kunsthistorischen Unterlagen einige Hintergründe für seine Herrschaft und das Leben als Heerführer auf.

“Karls Kunst” im Centre Charlemagne, dem Neuen Stadtmuseum Aachen zeigt im Sonderausstellungsbereich seltene Kostbarkeiten der Goldschmiedekunst, Elfenbeinarbeiten und bibliophile Kostbarkeiten mit gut erhaltenen Handschriften. Das mit dieser Sonderausstellung eröffnete Museum wirbt mit barrierefreier Gestaltung und “ist für körperlich und kognitiv Behinderte erfahrbar. In vielen Medienstationen wird deutsche Gebärdensprache angeboten.”

“Verlorene Schätze” in der Domschatzkammer zeigt die sakrale Bedeutung dieses Herrschers auf. Alle drei Ausstellungen sind durch die günstige Lage in der Innenstadt in der Nähe des Domes fußläufig zu erreichen.

Übrigens: auf der Internetseite des Ausstellungsprojektes Karl der Große wird ebenfalls auf das schon vor wenigen Tagen erwähnte Online-Weiterbildungsangebot “Karl der Große – Pater Europae?” hingewiesen.

Margret Budde

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