Mein digitales ICH

27. Okt 2015

(mb) Kennen Sie Ihr digitales ICH? Können Sie sich darunter etwas vorstellen? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, ob und wie Sie im Netz wahrgenommen werden? Inzwischen bin ich auf der Suche danach. Aber nun mal erst der Reihe nach.


Zugegeben, fast hätte ich vergessen, mich in dem MOOC „Mein digitales ICH“ der Fachhochschule Lübeck anzumelden, obwohl ich es selbst auf unserer Seite angekündigt hatte. Aber selbst mit wenigen Tagen Verspätung, und dementsprechend war einiges Nacharbeiten angesagt, habe ich meine Einschreibung nicht bereut. Zunächst war ich selbst neugierig auf mein „digitales ICH“ und der zweite Grund war der, das auch selbst kennen zu lernen, was ich anderen empfehle. (Obgleich das zeitlich nicht immer gelingen kann und auch nicht muss!)

Was ich schon in den anderthalb Wochen Neues, Interessantes und vor allem Wichtiges für jegliches Bewegen im „Netz der Möglichkeiten“ gelernt habe, hat mich nicht nur stutzig gemacht, sondern mich auch teilweise noch sensibler als vorher im Umgang mit dem Internet werden lassen. Und in den Augen einiger Zeitgenossen bin ich schon als sehr „pingelig“ oder auch übersensibel im Netz unterwegs, für mich aber nur umsichtig oder eben vorsichtig.

Die folgenden Videos mögen einen kleinen Eindruck über den Kurs verschaffen.
Die Videos stehen im Lernportal der Fachhochschule Lübeck unter der Creative Commons-Lizenz zur Verfügung.

Wie läuft nun der Kurs ab?

Vorab möchte ich bemerken, dass der angegebene Zeitplan von ca. 2 Stunden gut eingehalten werden kann, um sich mit den vorhandenen Lernmaterialien zu befassen. Mehr wird es allerdings, möchte man auch alle Fragen und spannenden Kommentare der anderen Teilnehmer in den Foren lesen, was ich schon empfehlen kann. Denn genau wie in den Pausen eines Seminars Kontakte geknüpft und manchmal sogar mehr, oder ich möchte es mal so ausdrücken, ebenso wichtige Informationen weitergegeben werden, wie im Kurs selbst, ist eine zusätzliche Zeitplanung anzuraten.

Der vierwöchige Kurs besteht aus vier Kapiteln mit mehreren Lerneinheiten. Basis ist ein kurzes Informationsvideo und der Möglichkeit, die per Link angegebenen Informationen   anschließend zu vertiefen. Spannend sind die schon im Video eingebauten kurzen Quizfragen, für die man bei richtiger Beantwortung sog. Badges erhält, das sind beim Onlinelernen „Lernabzeichen“. Mehr über Badges hier oder hier

Ja, und wer mehr wissen möchte, kann sich umfangreiche Informationen auf der Kursseite anschauen, – besser noch – sofort anmelden.

Einen Themenpunkt möchte ich hier schon besonders aufgreifen, der auch behandelt wird:
Der digitale Nachlass.
Doch dazu werden wir hier zu gegebener Zeit noch gesondert berichten.

Inzwischen steht die Zahl der Teilnehmenden aus Deutschland, Italien, Österreich, England, der Schweiz u.a. bei 1442 und täglich kommen neue hinzu. Das „Sich Bewegen“ in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter ist hier im geschützten Bereich möglich. Nicht wenige haben noch keinen Facebook Account, können aber mit dem eigenen Einverständnis des Kursteilnehmers erste Schritte ausprobieren.

Als erstes Resümee kann ich nur sagen, dass es in dieser lockeren und ungezwungenen Atmosphäre einfach Spaß macht, Neues sowohl an Lehrmethoden als auch an Inhalten auszuprobieren, oder wenn es denn sein muss, sich auch zurückzuhalten.

Margret Budde

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