Sind Sie schon einmal „gehackt“ worden?

5. Sep 2015

(mb) Seit gestern nun hat das viel genutzte Skype ein anderes Outfit. Zugegeben, an diese Neugestaltung muss ich mich erst gewöhnen, weil die Seite durch den Versatz im Menü recht unruhig auf mich wirkt. Aber das wird sich geben. Mit dieser Umstellung wurde ich hautnah überrascht, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn, genau um Mitternacht fand die Schaltung der neuen Website statt.

Als ich vor 2 Tagen eine „Tagesverlängerungsstunde“ am PC einlegen musste, um eine wichtige Arbeit beenden zu können, hatte ich nur kurz das Portal gewechselt und – bei meiner Rückkehr zu Skype glaubte ich zunächst, ich sei wieder einmal … … nein, ein erneuter Angriff mit Geisterhand war es nicht. Skype hatte sich nur eine neue Oberfläche gegeben. Nur in dem Moment, in dem ich von einer Minute auf die andere den Wechsel erlebte, der aber vollkommen normal ist, kam mir ein Erlebnis von vor einigen Wochen wieder in den Sinn, auch bei Skype.

Jeder hat vielleicht schon mal geträumt: Ich spaziere durch eine verträumte wunderschöne Landschaft über Felder und Wiesen. Die Dämmerung zieht am Horizont auf. Wunderbare Ruhe um mich her. Plötzlich streckt sich aus dem Nichts ein immer länger werdender Arm nach mir aus, die Hand beginnt mich zu greifen … ich werde wach.
Ein Albtraum!

Was war kürzlich geschehen. Während eines Skypechats bewegt sich plötzlich mitten im dokumentierten Chatprotokoll ein kleines Briefkuvert hin und her.

„Wo kommt denn das Briefkuvert her?“
„Weiß ich auch nicht, komisch.“
„Mhhhm!“
„Raussss!“

Ein schneller Blick auf die Seite, was an Veränderungen sichtbar wird und dann nur raus!
Hinter dem Briefkuvert wurde die Schrift sichtbar: E-Mail, also hatte ich eine Nachricht erhalten. Aha, eine Kontaktanfrage?

 — Bitte NIEMALS hier anklicken!! —

Währenddessen veränderte sich meine Menüschrift auf der Skype-Seite in fremde Zeichen (nicht die Kontaktnamen).
Hier gab’s nur eins: Schließen und zwar ALLES.
Unser Chat war abgerissen, das Telefon klingelte und mein Chatpartner war am anderen Ende.

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Das mag in Ihren Augen wie ein schlechter Krimi zu lesen sein. Jedoch wir leben im Zeitalter des Internets, in dem es sehr viel Erfreuliches zu erfahren gibt. Und ein Leben ohne Internet? Für mich schwer vorzustellen. Aber – es gibt auch tägliche Gefahren, vor denen niemand gefeit ist, vor denen wir uns jedoch schützen müssen, ja sogar auch meistens können. Im Straßenverkehr sind wir auch nicht vor den Gefahren eines plötzlichen Unfalls gefeit und trotzdem begeben wir uns nicht in die Einsamkeit durch Nichtteilnahme. Wir können durch Wissen darum vielen Unbilden des Lebens entgehen.

Etliche Portale, darunter wichtige Weltinstitute, sind schon gehackt worden, obgleich sie vorher alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen hatten. Und trotzdem ist es geschehen – und trotz alledem können sie ihre Portale weiter nutzen.
Bei mir war Gott Lob nicht viel geschehen.

Eines kann ich nur sagen, diese „Geisterhand“ war schon unheimlich.

Wissen Sie,

… was man in dieser Situation anschließend dringend zu tun hat?
… wo sich die Sicherheitseinstellungen bei Skype verbergen?
… wo man wieder zur deutschen Sprache zurück gelangt?
… wie die Arbeitserleichterungen, wie Schriftgröße etc., einzustellen sind?
… welchen Zugriff auf unsere Daten wir Skype bei unserer Nutzung geben?

Dieses kürzlich unschöne Erlebnis hat mir noch einmal die Dringlichkeit einer Zusammenstellung und Anleitung zur Handhabung von den Skypenutzungen vor Augen geführt. Im kommenden Jahr wird es dazu eine Möglichkeit bei uns im Kursprogramm geben. Verschiedene Themen werden angeboten, wie insbesondere einige zu beachtende Besonderheiten in diesem Portal, auch kann man sich weiter informieren und mit wichtigen Gefahrenpunkten auseinandersetzen. Schließlich möchten wir alle, und da schließe ich mich voll mit ein, dieses praktische Angebot weiterhin nutzen.

Vergessen dürfen wir jedoch nicht die vielen positiven Aspekte, die mit einer Nutzung einhergehen und die werden wir ebenfalls weitergeben, eingeschlossen sind die vielen kleinen Tricks bzw. versteckten Tools, von denen mancher nur einen Klick weit entfernt ist.

Aber die muss man erst einmal kennen!

Margret Budde

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