Smartphone – mobil unterwegs I

29. Jan 2022

als täglicher Begleiter

Fast wie im Blindflug konnten bisher meine Finger die bekannten Icons auf meinem Smartphone finden. Farbe und Form der für mich wichtigen und oft genutzten APPs hatten sich seit Besitz dieses digitalen Hilfsmittels tief bei mir eingeprägt.

Seit einigen Tagen muss ich mir neue Farben und Formen einprägen.
Denn: einige neu installierte APPs z. B. ohne Internetzugriff (Somit auch ohne automatische Datenweitergabe) mit veränderter Form und Farbe sind ab sofort bei mir aktiv.
Doch alles der Reihe nach.


Gleich welche Altersgruppe man betrachtet. Eines ist inzwischen sicher belegt. Aus unserem täglichen Leben ist ein Smartphone nicht mehr wegzudenken. Auch zählen die Worte nicht mehr „Früher sind wir auch ohne ausgekommen …“
Klar, früher stand auch weder Waschmaschine noch Kühlschrank in meiner Wohnung. Gemüse gab es nur auf dem Wochenmarkt.
Jedoch – wer möchte heute noch seine Wäsche auf dem Waschbrett waschen, Butter zum Kühlen in den Keller tragen und die Möhren im Garten in Sand einschlagen?

Aufhalten können wir den Fortschritt nicht – und möchten es auch nicht.

Pro und contra? Wie fast alles im Leben, so wird ein Smartphone mit Pro und Contra belegt. Als Contra (Erstaunlich, auch heute noch) vor Jahren von einigen Wissenschaftlern und ebenso einigen aus verschiedenen Gründen besorgten Eltern als „Teufelszeug“, beschrieben. Wer mehr dazu lesen möchte, findet im Internet ausreichend Berichte.

Obgleich jedes Contra behutsam betrachtet werden sollte, werden hier ausschließlich Beiträge zu einem PRO aufgezeigt. Wer nützliche, oft auch lebensrettende Pushnachrichten über die APPs NINA, BIWAP, KATTWARN und viele andere mehr erhält, lebt sicherer und kann somit auch beruhigter seinen Tag angehen. Eine ausführliche Aufstellung mit den einzelnen Hilfsangeboten wird an anderer Stelle beschrieben werden.

So schreibt Silke Wünsch schon 2016 auf der Deutschen Welle unter dem Titel „Das Smartphone – die Kulturrevolution des 20. Jahrhunderts“ bedenkenswerte Aspekte.
Auch sie geht auf die Gefahren ein, die damit verbunden sein können, hebt gleichzeitig aber den „Lebensretter für Notfälle“ hervor.

Eine nicht minder bedeutsame Sichtweise auf das Smartphone – genauer gesagt im Zusammenhang auf die „Digitale Revolution“ und ihre Bedeutung/Auswirkungen in der Gegenwart – beschreibt Richard Gutjahr am 27. Dezember 2021 in seinem Beitrag bei RP-Online.

Hier daraus einige Auszüge.
„Revolutionen kommen selten mit Ansage. Oft geschehen sie still, fast unscheinbar und sind kaum als solche zu erkennen.“
……
„Wenn Historiker in 200 Jahren zurückblicken auf unsere Epoche, werden sie die Bedeutung des Internets vermutlich gleichsetzen mit der des Buchdrucks. Kein Mensch käme heute auf die Idee, Gutenbergs Druckerpresse als Teufelszeug zu bezeichnen. Doch wir wissen auch, dass mit der Verbreitung von Büchern und Flugschriften zunächst auch jede Menge Unruhe entstand. Konflikte, Aufstände, Bürgerkriege.“
……
„Dabei hat die digitale Revolution gerade erst begonnen. Wenn das Wort mächtiger als das Schwert ist, dann ist ein Smartphone zerstörerischer als 1000 Schwerter. Eines Tages, dessen bin ich mir sicher, werden wir gelernt haben, mit diesen mächtigen Waffen umzugehen.“

Mein Fazit allein zum letzten Satz:
Die sinnvolle Nutzung des Smartphones liegt allein in meiner Hand.
Nicht als Waffe.

Es ist aufschlussreich, den gesamten Beitrag zu lesen, da Auszüge eben nur eine verkürzte Darstellung wiedergeben können.

Nun muss ich gestehen, dass sich meine Gedanken beim Schreiben dieser Zeilen in eine ungeplante Richtung entwickelt haben. Daher folgen meine zu Beginn anvisierten Ausführungen in einem zweiten Beitrag „Sparsame Apps“.

Margret Budde

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