Corona-Krise – und Chance?!

7. Nov 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

wir alle leiden unter dem Corona-Virus und den Folgen daraus. Vieles ist einfach nur bitter mit anzusehen und anzuhören. Aber um nicht ganz in ein tiefes schwarzes Loch zu fallen, hat man ja noch verschiedene Möglichkeiten dem zu entkommen. Eine Möglichkeit wäre z.B., sich nicht nur die negativen Seiten der Pandemie anzuhören, anzusehen und zu registrieren, sondern sich auch mit positiven, kreativen Dingen zu beschäftigen, die entstanden sind oder entstehen oder existieren, weil es diese Pandemie  mit ihren nun wieder schärferen Regeln des Zusammenlebens gibt und die es ohne dem nicht geben würde. Denn: es gibt da ganz kreative Zeitgenossen! Was also kann man in diesem Sinne hören und sehen?

Wir wollen hier in den nächsten Wochen ein paar Tipps geben, gegen die düsteren Corona-Folgen und den anstehenden November-Blues …

Hörend

(06.11.2020) Nachklapp zu unten stehendem Hörtipp: Wir folgen ja immer  gerne unserer Idee, unsere vorgeschlagenen Themen, Tipps und Angebote „Kreise schlagen“ zu lassen, also nicht nur  eine Idee, ein Thema, einen Link, eine Webseite als Aufhänger weiterzureichen. Zum Hörtipp „Waldleben“ passt unserer Meinung nach eine Radiosendung am kommenden Sonntag auf Deutschlandradio Kultur, 22.03 Uhr:

Wo du mich küsst, weiß nur die Amsel
Vögel in der Literatur
Von Frank Kaspar

„Die Schwerkraft hinter sich lassen wie die Vögel und singen wie sie!
Ob Nachtigall oder Lerche: Vögel bevölkern seit Langem die Literatur. In Poesie und Prosa lassen Amsel, Falke oder Mauersegler Herzen höher schlagen, als Liebesboten, faszinierende Naturerscheinung oder Verheißung eines freieren Lebens. […] Bis heute zeugen viele Gedichte und Romane von dem Wunsch, den Vögeln nah zu sein. Den einen spendet ihre Beobachtung Trost und Freude, den anderen werden sie zu Zeugen einer neu gefundenen oder verlorenen Liebe. Vogelstimmen fordern zu literarischer Aneignung oder zum lautpoetischen Experiment heraus. Das im angelsächsischen Sprachraum ausgeprägte Genre des Nature Writing nähert sich den Bewohnern der Lüfte aus einer ebenso naturkundlichen wie subjektiven Perspektive – und schreibt einen der ältesten Wünsche der Menschheit fort: die Schwerkraft hinter sich zu lassen. Wer nicht zu fliegen vermag, muss eben davon erzählen.“ (Zit. Deutschlandradio Kultur  Programmvorschau)

Nach dem Hören also gleich weiterlesen. Viel Freude dabei!

Ellen Salverius-Krökel


(31. Okt. 2020) Kennen Sie schon denNewsletter „Podcast-Entdecker“ von Bayern 2? Der bringt Tipps rund um das Thema Podcast. Die neueste Ausgabe bringt Hörtipps zum Shutdown . Einer von den vier vorgestellten bringt Entspannung pur – nagut, man muß sich darauf einlassen, es zulassen. Aber eine Stunde sollte ausreichen. Thema:

Zum 50. Geburtstags des Nationalparks Bayerischer Wald gibt es was besonderes: Eine Stunde Wald-Geräusche pur. Sie begleiten uns in die Nähe von Bodenmais, mitten in die üppigen Wälder am Südhang des Großen Arbers. Ein BR-Team hat sich zu Herbstbeginn dort in den Wald gesetzt und mit einem sogenannten Kunstkopf-Mikrophon eine Stunde echtes Waldleben aufgenommen. Zum Wegträumen, Entspannen, Nachdenken oder – ganz schnöde – zum Arbeiten. Kopfhörer dringend empfohlen!

Dem können wir uns nur anschließen! Und wenn  Sie dann sagen, dass das immer noch keinen zwischenmenschlichen Kontakt bedeutet, nun, dann greifen Sie zum Telefon oder machen Sie einen Videoanruf und reden Sie über das gehörte. Mehr geht derzeit leider nicht.

Demnächst mehr zum Thema, Ihre Ellen Salverius-Krökel