Im Internet gefunden (3): Musikermuseen in Deutschland

11. Jul 2016

musikermuseen  (esk) Das Wetter wird nun – endlich – der Jahreszeit entsprechend schlechter. Zeit für Museumsbesuche! Relativ selten kommen wir dabei auf die Idee, auch einmal Museen rund um die Musik zu besuchen. Oder fehlt es an der nötigen Information? Zum Glück aber gibt es ja das Internet. Wer also gerne etwas über Musiker bzw. Komponisten per Museum erfahren möchte, findet im Internet eine unaufgeregte, manchmal arg sparsame Webseite zu diesem Thema. Sie listet alle Musikermusseen in Deutschland auf und gibt Informationen dazu.

Natürlich können Webseiten auch einladender aussehen, oder anders ausgedrückt: informativer auf den ersten Blick. Aber eigentlich – die Überschrift und die Karte sagen schon alles, jedenfalls bezogen auf Sinn und Zweck dieser Seite: Wo gibt es welche Museen zu Musikern in Deutschland? Per Liste der Museen auf der linken Seite (etwas arg klein geschrieben) oder per Mauszeiger über die Karte fahrend, kann man schnell fündig werden. Ebenfalls schon auf der ersten Seite kann man erfahren, ebenfalls zu kein geschrieben, dass diese Seite gefördert wurde  vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Per Mouseover erfährt man dann, dass Deutschland über musikalische Traditionen und Nachlässe von außergewöhnlichem Wert verfüge, von Musikern und Komponisten, und fast keiner fehlt, die weltweit bekannt und geschätzt seien. Und, genau, dass sie eine außergewöhnliche Musiklandschaft wesentliche geformt haben. Wohl wahr! Und manchmal, oder sogar zu oft, von uns wenig wertgeschätzt.

Diese Werte werden auf ganz unterschiedliche Weise bewahrt, nicht nur von Museen, sondern auch von Orchestern, Chören, Musikfestivals, öffentlichen Archiven und Bibliotheken, privaten Sammlungen … Und es gibt eine Arbeitsgemeinschaft Musikermuseen Deutschlands, die in ihren jeweiligen Häusern das Werk von Musikern und Komponisten, die die Kulturnation Deutschland außerordentlich bereichert haben, zeigen und uns nahe bringen. Aber nicht nur das Werk an sich, auch die Pflege der musikalischen Tradition geht damit einher. So kann man also nicht nur bei jedem Museumsbesuch etwas über die Musikgeschichte Deutschlands erfahren, man kann sich auch mit Hilfe dieser Webseite auf eine Reise in die Musikgeschichte Deutschlands begeben.

Von den weiteren zwei Unterseiten ist rein inhaltlich auch die der Dokumentation interessant, enthält sie doch Vorträge bzw. Diskussionsbeiträge eines Kongresses zum Thema Musikermuseum – Instrument der Bildung. Es ist fast die einzige Möglichkeit etwas über die Zielsetzung dieses Engagements der Webseite zu Musikermuseen zu entnehmen.

Also, eine wichtige Seite für alle diejenigen, die sich gerne per Museum über Musiker und Komponisten informieren wollen, und davon hatte Deutschland im Laufe seiner Geschichte doch ziemlich viele und große. Die dazugehörigen praktischen Informationen, welche man gerne  vor einem Besuch wissen möchte, sind auf den jeweiligen Unterseiten zu den Museen zu finden: Kurzinfo zum Museum, Öffnungszeiten und die jeweiligen Kontaktdaten Emailadresse und Webseite. Ich glaube, mehr braucht man wirklich nicht.

Ellen Salverius-Krökel

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