Bevor es losgeht – Wie geht’s?

7. Nov 2015

(esk)Ein Spaziergang ist eine der besten Unternehmungen für Ihren Körper. Ob nun für den Rücken, als Steigerung der Abwehrkräfte, für die Atmung und die gesamte Muskulatur. Nehmen Sie sich einfach ein Paar gute Schuhe, in denen Sie die Füße gut abrollen können, und los geht’s. Eine Ausrede wegen des Wetters gibt es nicht, jedes Wetter ist gesund. Es bleibt die Frage: Wie geht das mit dem Gehen?

Bevor Sie auf die eine oder andere Weise in den Tag gehen, könnten Sie aber vielleicht vorher den Morgen begrüßen?

Ein Ritual für den Morgen

Wohin gehen? Gehen Sie einfach mal los, wenn nicht gleich bergauf angenehm ist, dann findet sich sicherlich eine andere Strecke. Asphaltpisten sind natürlich nicht unbedingt so gut für die Füße, so dass Sie vielleicht auch andere Wege finden, vielleicht sogar im Wald? Weiche Böden sind eben einfach gesünder für Gelenke und Rücken. Aber erstmal – losgehen!

Den Rücken stärken

Den Rücken kann man wirklich gut mit dem Gehen trainieren, jedenfalls in einem gewissen Rahmen. Dazu gehört zunächst mal auch die Arme zu beachten – bitte frei schlenkern lassen. Diese rhythmische Bewegung bewegt vor allem den oberen Rücken und ist, da sie gegengleich zu den Beinen erfolgt, eine diagonale Beanspruchung der Rückenmuskeln. Übrigens wird durch das Gehen auch fast ganz von alleine die aufrechte Haltung eingenommen, aber daran denken sollte man doch hin und wieder, vor allem welche Haltung der Kopf einnimmt, nämlich – erhobenen Hauptes gehen. Und schauen Sie sich die Gegend an, das verhindert eine Verkrampfung der Halsmuskulatur.

Und das Gehen selbst? Nun, nachdem Sie eine erste Strecke gegangen sind, können Sie ja mal ein paar Experimente machen: ein bißchen zügiger vielleicht und auch schnell. Achten Sie dabei auch auf den Körper, was machen die Schultern, die Arme, der Atem? Werden Sie wieder langsamer und achten Sie auf Beine und Becken. Auch ein Stück Weg Zehenspitzen- und Fersengang, kleine Schritte und große, oder alte Kinderspiele mit dem Straßenpflaster.

Gehen Sie also wie Sie wollen, aber gehen Sie, steigern Sie langsam die Strecken und die Häufigkeit. Und dazu gibt es zahlreiche Gelegenheiten, man muß sie nur nutzen. Mit der Zeit werden Sie dann auch anfangen Ihr Gehen wahrzunehmen. Versuchen Sie Veränderungen aufzunehmen, verschiedene Körpergefühle. Werden Sie einfach aufmerksamer Ihrem Körper gegenüber, wenn auch vielleicht nicht bei jedem Spaziergang. Man kann ja auch ganz einfach mal über etwas anderes nachdenken, denn Gehen fördert das Denken. Auch kann man damit überschüssige Energie loswerden, Ängsten die Spitze nehmen. Entspannung ist auf diese Weise eher zu erlangen, als ruhig zu Hause zu sitzen.

Ob das reicht?

Natürlich stellen sich manche von Ihnen nun die Frage, ob das Spazierengehen ein ausreichendes Training ist. Es ist natürlich immer eine Frage des Anspruchs, also was ich damit erreichen will und was meine Ausgangsposition ist. Habe ich lange nichts getan oder will ich zur Ruhe kommen, nachdenken oder entspannen, dann tut ein Spaziergang wahre Wunder. Will ich meine Ausdauerfähigkeit steigern, reicht das aber nicht. Sie müssen dafür Ihre Pulsfrequenz über einen bestimmten Wert steigern, der natürlich ein persönlicher Wert ist. Aber auch das geht mit Spazierengehen, indem Sie einfach etwas schneller gehen und etwas länger außerdem. Das Ganze dann dreimal die Woche und ihre Ausdauer wird immer besser. Es bleibt aber dabei, Ihre persönliche Ausgangssituation ist ausschlaggebend, und langsame Steigerungen sind immer und überall das Maß aller Dinge.

Und hier finden Sie noch ein paar hilfreiche Übungen und weiterführende Überlegungen zum Gehen:

Für das Gehen üben                           

Was für Walking spricht                                     

Wie und wohin gehen (Linkliste)

Ellen Salverius-Krökel

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