Englische Texte – eine Barriere?

2. Jul 2016

Barriere (mb) Heute, im Jahr 2016, steht das Lernen der englischen Sprache in unseren Schulen genau so selbstverständlich auf dem Stundenplan wie das Rechnen und Schreiben auch. Wenigstens in Deutschland. Das ist gut so, zumal Englisch als Weltsprache gilt.

Trotzdem leben viele Menschen unter uns, die aus den unterschiedlichsten Gründen die englische Sprache nicht oder nur gering beherrschen. Es sind nicht nur die Menschen, die aus anderen Ländern zu uns gekommen sind. An dieser Stelle denke ich besonders …

… an meine eigene Generation, die in den Nachkriegsjahren wenig oder gar nicht in den Genuss eines Sprachunterrichts gekommen ist.
Jedoch das Leben konfrontiert uns in allen Lebensbereichen täglich mit englischen Worten und/oder zusammenhängenden Texten, sei es in den Nachrichten, der Zeitung, in Formularen etc.

Wie helfen Sie sich in diesen Situationen?

Nun, als erstes denkt man vielleicht an ein zweisprachiges Wörterbuch Englisch-Deutsch. Klar, das steht auch auf meinem Tisch und wird gar nicht so selten genutzt. Zusätzlich gehe ich aber auch gern ins Internet.

Als ich wieder einmal mit der Übersetzung meines letzten englischen Textes nicht so richtig vorankam, fand ich bei meiner Internetrecherche zu einem guten Übersetzungsprogramm ein interessantes Forum genau zu dieser Frage. Hier suchte jemand im Forumskreis von Übersetzern! (schon erstaunlich) nach einem guten und kostenlosen Übersetzungsprogramm, um sich das mühsame Übersetzen zu ersparen – so ähnlich, wie ich heute auch.

Hier gebe ich nur einmal kurz das Fazit dieser wirklich erhellenden Forumsinhalte wieder (es lohnt sich, mal rasch querzulesen, um dabei den Kern des Problems richtig anzugehen).

Maschinen können nie das gleiche Ergebnis bringen wie Menschen. So bleibt letztendlich die Feinarbeit dem Menschen vorbehalten, wobei ich auf die entsprechenden Hilfsmittel – in diesem Falle ein anerkanntes digitales Wörterbuch – zurückgreifen kann. Schon bei geringen Sprachkenntnissen aus längst vergangenen Schulzeiten erzielt man zusammen mit einem Wörterbuch sehr oft ein besseres Ergebnis als eine Maschine es allein vermag.

Das überzeugte mich sogleich, ging es mir doch schon oft genug ebenso. So habe ich nach dieser erneuten vergeblichen Suche nach einem guten Übersetzungsprogramm einen anderen Weg eingeschlagen. Ich wollte endlich mal … …

Meine Suche galt nun der besten Methode, eine Fremdsprache zu erlernen. Wie vorauszusehen war die Auswahl groß. Stellvertretend zitiere ich kurz sinngemäß aus der Seite Wissen.de.

DAS Programm zum Erlernen einer fremden Sprache gibt es nicht. Es sind verschiedene und gut erprobte zu nennen. So muss man sich das für sich selbst das günstigste herauspicken. Und zum Spracherwerb kann man nie zu alt sein.

Eine Empfehlung allerdings wird oft, auch unter Wissen.de ausgesprochen: „Ins Sprachbad eintauchen“, wie viele Menschen es auf Reisen erproben. So brachte mich mein weiteres Suchen – wie so manches Mal schon – der Zufall zu diesem „Fundstück“, das ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Der Titel „Never too old“ könnte nicht treffender sein. Ein Audio der BBC London, dem Sender, dessen Ankündigung ich schon vor mehr als 50 Jahren jeden Samstagnachmittag mit der gleichen „gewissen“ Stimme im Rundfunk hörte „Lernen Sie englisch im Londoner Rundfunk“. Heute zeichnet „BBC World Service“ verantwortlich für diese Lernserien.

Hören Sie doch einfach mal hinein, was Alice und Rob in ihrer Unterhaltung zu der Fragestellung zu sagen haben, ob mit dem Ruhestand alles vorbei sei, oder ob dieser Zeitpunkt als ein Einstieg zu neuen Möglichkeiten angesehen werden kann. (Adobe Flash erforderlich)

Never too old

Mit diesem 6-Minuten-Audio habe ich schließlich noch mehr entdeckt, was mich wie üblich wieder sehr neugierig machte.

Im nächsten Blogbeitrag schreibe ich dann ausführlich darüber und erkläre einige Einzelheiten eben auch für diejenigen etwas genauer, die der englischen Sprache nur wenig mächtig sind. Sie werden dabei feststellen, so schwer ist es nicht, zumal auf den dortigen Seiten viele selbsterklärende Symbole genutzt werden.

Foto M. Budde

Als PDF

Margret Budde

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