Musik erklärt

22. Mrz 2018

Johann Sebastian Bach online!

(esk) Ja, genau, das verlangt ein Ausrufezeichen, mindestens. Denn gestern, zum 333. Geburtstag von Johann Sebastian Bach, hat das Bach-Archiv Leipzig im Internet ein neues Online-Portal freigeschaltet. Man könnte auch wie die FAZ sagen: „Bach zum Surfen“.

Das Bach-Archiv Leipzig, eine der wichtigsten Forschungsstätten zu Leben und Werk des Komponisten, hat in Kooperation mit der J.S.-Bach-Stiftung Sankt Gallen und dem Deutschlandfunk Kultur dieses multimediale Fachlexikon mit Landkarten, Zeittafeln, Dokumenten sowie einer Datenbank zu Orten, Werken, Personen und Instrumenten rund um Bach zusammen getragen und unter www.jsbach.de im Internet nun öffentlich zugänglich gemacht.

Die Verantwortlichen, so schreiben sie auf der Startseite, hatten einen Traum: eine Informationsplattform zu J.S. Bach, zuverlässig, unterhaltsam und bald auch mehrsprachig. Dank privater Spenden ist nun der Anfang gemacht: Ein multimediales Kalendarium zur Lebensgeschichte Bachs.  Auf einem Zeitstrahl kann man durch Bachs Biographie reisen, Ereignisse in und während Bachs Leben entdecken, Bachs Briefe oder die berühmten Unterredungen seiner Vorgesetzten über den „incorrigiblen“ Thomaskantor lesen und hören. Klicken Sie z.B. einfach mal auf  „Bach lernt Vivaldi kennen – zumindest musikalisch“, dann kann man dazu nicht nur lesen sondern auch hören. Wunderbar!

Und da dies erst der Anfang ist bzw. sein soll, wird man in Zukunft immer mehr und vielfältiger über diesen bedeutenden Künstler lesen, und ja, auch hören können. Es gibt nämlich eine Mediathek, in der erste Stücke einer Hörbiographie Bachs zu hören sind: Michael Maul vom Bach-Archiv Leipzig hat für Deutschlandfunk Kultur diese mit Musikbeispielen zusammengestellt. Produziert und gesendet seit 2016 von Deutschlandfunk Kultur. Hören Sie doch schon mal rein!

Ellen Salverius-Krökel

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